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Auf in die grosse und weite Welt-
Auf in ein neues Leben!

Am 6.8.2008 war es endlich soweit. An diesem Tag habe ich Deutschland das letzte mal gesehen-fuer ein Jahr. An diesem Tag bin ich in ein neues, unbekanntes Leben gestartet. Meine Reise fuehrte mich nach Brasilien, in die Stadt Foz do Iguaçu( Dreilaenderdreieck-Argentinien, Paraguay und Brasilien). Die letzten Tage in Deutschland waren gepraegt von Freude(nochmal alle wiederzusehen), Trauer(wegen den Abschieden), Vorfreude auf das, was mich erwarten wird, aber auch Angst. Die Lufthansa machte es einem ja nicht gerade einfach sich auf den Flug zu freuen. Immer wieder fiehlen Fluege aus oder sie wurden verschoben. Auch mein Flug lief nicht ganz glatt. Meine Reise begann in Bremen. Viele Verwandte, die besten Freunde und meine Familie waren gekommen, um mir noch einmal "Auf Wiedersehen" zu sagen und mich nochmal in den Arm zu nehmen. Es war fuer mich ein sehr schwerer und trauriger Abschied. Doch kaum war ich durch die Kontrolle durch, war die Trauer schon wieder so gut wie vergessen, da die Vorfreude viel zu gross war, um traurig zu sein. Und Gott sei Dank hatte ich ein paar super nette Leute an meiner Seite, die einen auch ablenkten. In Frankfurt angekommen, haben wir 4 Austauschschueler uns erstmal versucht zurecht zu finden. Und jetzt duerft ihr mal raten,wer das Kommando uebernahm. GENAU...die Maedels! Wo die Jungs ohne uns gelandet waeren-ich will es garnicht wissen!

Nach dreistuendigem Aufenthalt in Frankfurt ging dann der 12-stuendige Flug nach Sao Paulo los. Doch da es Probleme im Flieger gab, konnten wir erst 1 1/2 Stunden spaeter losfliegen. Das bedeutete, dass ich in Sao Paulo nur noch eine gute Stunde haette, um mein Gepaeck zu holen, es wieder einzuchecken und um zum naechsten Gate zu kommen. Es war mittlerweile schon 23:30 Uhr und ich war dementsprechend k.o. Aber an schlafen war ueberhaupt nicht zu denken. Es gab so viele Sachen ueber die man stundenlang reden konnte. Doch nach 4 Stunden waren wir alle so muede, sodass wir versuchten zu schlafen. Hoert sich einfach an, doch so leicht ist es nicht im Flugzeug zu schlafen. Dann gibt es mal Turbulenzen, anschliessend was zu Essen/Trinken und man hatte Zeit Briefe von der Familie und Freunden zulesen, die mich persoehnlich so ergriffen haben, dass ich wieder weinen musste. Also kann man sich vorstellen, dass wir alle ganz schoen fertig waren, als wir dann endlich in Sao Paulo gelandet waren. Doch das war noch lange nicht das Ende der Reise.

Da wir in Frankfurt verspaetet losgeflogen waren, hatte ich in Sao Paulo nicht genuegend Zeit um zum naechsten Gate zu kommen, mein Gepaeck abzuholen und wieder einzuchecken. In diesem Moment fuehlte ich mich ein wenig ueberfordet, doch Gott sei Dank traf ich auf dem Flughafen einen Mann, der Deutsch konnte und selber schon mal einen Austausch gemacht hatte. Er begleitete mich und zeigte mir,wo ich meinen Flieger umbuchen musste, da ich den schon lange verpasst hatte. An dem Schalter traf ich dann auch die anderen 3 Leute, die mit mir nach Foz do Iguaçu geflogen sind. Wir buchten den Flug um und erfuhren,dass wir noch weitere 6 Stunden in Sao Paulo warten durften...

Wir waren alle wirklich sehr kaputt, hungrig und muede. Doch irgendwie konnten wir uns die Zeit vertreiben und sind dann schliesslich zu unserem Gate gekommen. Man nimmt eigentlich an, dass die Leute auf dem internationalem Flughafen Sao Paulo Englisch sprechen koennen. Fehlanzeige! Keiner-wirklich kein Mensch konnte dort auch nur ein Wort Englisch sprechen.

Als wir dann durch die Kontrollen waren, suchten wir etwas zu Essen und fanden dann schliesslich ein kleines Bistro,wo wir erstmal richtig reinhauten und einen ersten Kontakt zum brasilianischem Essen aufbauen konnten!...Sehr leckeres Essen!..sehr empfehlenswert...

Nachdem wir dann gegessen hatten, ging auch schon in 2 Stunden unser letzer Flug nach Foz do Iguaçu los. Ich dachte, dass ich vielleicht etwas schlafen kann auf diesem Flug. Doch irgendwie war Gott nicht auf meiner Seite. Es gab ein Luftloch nach dem naechsten und Turbolenzen ohne Ende. Ich dachte wirklich,dass ich hier nicht mehr heile rauskomme. Doch in diesem Vorhaben war Gott wieder auf meiner Seite und ich landete mit ein paar Stunden Verspaetung heil in Foz do Iguaçu und wurde herzlichst von meiner 1. Gastfamilie empfangen.

 


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